HAMBURG. Die Alsterfleetfahrt sorgte mit Kaltgetränken dann schon für Abkühlung. Der Kapitän nahm sogar eine Alsterwasserdusche, indem er die oberen Luken aufmachen ließ und unter der 40 Meter hohen Fontäne durchfuhr. Eine willkommene Abkühlung für alle.
Anschließend bezog die Gruppe ihre Zimmer im alterwürdigen Hotel „Reichshof“. Nächster Tag, nächste Höhepunkte: Eine Rundfahrt mit einer humorvollen Stadtführerin zeigte vielen viele Sehenswürdigkeiten Hamburgs wie die Speicherstadt, Hafencity, Michel, Krameramtsstuben, Landungsbrücken, Reeperbahn, Rotherbaum, Altonaer Balkon, Botschaftsviertel und Opernhaus. Übrigens: Das weltweit zweite Opernhaus für ein zahlendes Bürgertum wurde 1678 eröffnet. Zuvor waren Opern nur dem Adel vorbehalten.
Der Abend war zweigeteilt. Erst genoss die Gruppe ein Abendessen im Restaurant „Opera“, dann fuhren alle Teilnehmer zur Elbphilharmonie. Das Programm war hochkarätig: Bolero von Ravel, Variationen über ein Rokoko-Thema von Tschaikowsky und die Sinfonie Nr. 7 von Beethoven. Der Abend klang in der Bar mit vielen Gesprächen aus.
Und am Schlusstag? Immer noch Hitze. Statt Stadtbummel in der Mönckebergstraße also lieber doch die Hafencity. Dort wurde im klimatisierten Center eingekauft; einige Gäste gingen ins „Port des Lumières“. Die immersive Veranstaltung waren Klimt und Hundertwasser gewidmet. Es war ein Eintauchen in Bildern, Farben und Musik. Ein weiteres Highlight dieser Reise: Busfahrer Markus Liebe, der die Leserreisenden mit vielen neuen Eindrücken wieder sicher Richtung Weser chauffierte.