Hinein ins Vergnügen

Sechs Tage Zillertal plus Genuss: In dieser Reise steckte viel Freude

Eine Unter-Tage-Tour im größten Silberbergwerk der Welt, im gut 500 Jahre alten Renaissanceschloss Tratzberg die Welt der Habsburger entdecken und zwischen gotischem Pfostenbett, Schragentisch und orientalischem Schmuckschrank das Leben der Fugger im 19. Jahrhundert nachempfinden – die SZLZ-Leserreise ins Zillertal war einmalig. Vor allem: einmalig schön! Abwechslung und besondere Erlebnisse prägten die sechstägige Reise.

Stumm / Zillertal. Längst hat sich das idyllische Zillertal mit seinen 25 Gemeinden zwischen Tuxer und Kitzbühler Alpen und zu Füßen der Zentralalpen-Gletscher nicht nur im Winter zu einem Touristenmagneten entwickelt. Was wenig verwundert. Das Tal an der Ziller punktet nicht nur mit der malerischen Bergwelt und Ferienorten wie Fügen, Zell oder Mayrhofen. Vielmehr leben trotz des Massentourismus die Zillertaler ihre Liebe zu Traditionen und Jahrhunderte altem Handwerk und Brauchtum und vor allem zur Musik aus. In dem 32 Kilometer langen Seitental des Inns gibt es kaum einen Ort ohne eine eigene Musikgruppe. Besonders stolz ist man freilich darauf, dass von Laimach aus „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in aller Welt verbreitet wurde und andererseits Kompositionen wie der „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ von den „Schürzenjägern“ zu Hits wurden.

Dieser Mix aus einer Bilderbuch-Landschaft und gelebter Tradition faszinierte auch die Leserreisegruppe aus dem Schaumburger Land. Umso mehr, da sie in einem Top-Hotel im kleinen Ort Stumm logierte und hier sogar in den Genuss eines Abends im hauseigenen Theater mit Hotelchef Simon Tipotsch in der Hauptrolle kam und somit Zillertaler Heimatpflege und Geselligkeit hautnah erlebte.

Zu den Highlights der in Kooperation mit Schlienz-Tours veranstalteten Reise avancierten freilich ebenso die Ausflüge nach Innsbruck und zum Achensee. In Tirols Landeshauptstadt führte der Rundgang zum prächtigen Dom und durch die Altstadt zum „Goldenen Dachl“ und dem Stadtturm, ehe es hoch auf den Berg Isel ging, um mit den beiden österreichischen Springern Julian Wackernagel und Christian Nagiller die gewaltige Sprunganlage kennenzulernen. Nicht minder beeindruckte alle Leserreisende die Bergwelt am Achensee und die Engalm. Sie ist das Herzstück des Großen Ahornbodens im Naturpark Karwendel und bietet in 1250 Meter Höhe ein authentisches Almleben inmitten Jahrhunderte alter Ahornbäume.

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Bild von Henner E. Kerl
Henner E. Kerl
Ehem. Redakteur der Deister- und Weserzeitung, freier Journalist

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