LEIPZIG. Vom Hotel im Stadtzentrum ging es zu Fuß zur Oper am Augustusplatz gegenüber dem Gewandhaus. Ein Blick vor und hinter die Kulissen – faszinierend besonders durch seine charakteristische Beleuchtung. Die Foyers zieren auffällige Leuchten, die sich in ihrer Form von der Knospe zur Pusteblume entfalten.
Leipzig ist bekannt für seine gut erhaltenen Gründerzeitviertel. Die eindrucksvollen Straßenzüge und sanierten Altbauten prägen den historischen Charakter der Stadt. Vorbei an Schrebergärten, Zoo, Waldstraßen- und Musikerviertel streifte die Leserreisegruppe durch das Gelände der alten Baumwollspinnerei. Hier befinden sich heute viele Kunstateliers (auch von Leo Rauch), die Galerien verschiedener nationaler und internationaler Künstler beherbergen.
Bei einem umjubelten Auftritt im Gewandhaus Leipzig begeisterte dann Lang Lang an der Seite von Andris Nelsons und dem Gewandhausorchester mit Beethovens Klavierkonzerten Nr. 3 und 5. Nicht nur Bettina Gräser aus Hessisch Oldendorf war beeindruckt von seiner Art, die Stücke zu interpretieren. Weltklasse.
Ein schattiges Plätzchen: der Naumburger Dom, Unesco-Welterbestätte seit 2018. Beeindruckend sind die beiden Lettner, die die Chöre räumlich vom Kirchenschiff trennen. Im Westchor beeindrucken zwölf lebensgroße Steinskulpturen. Vorbei an Weinbergen im Saale-Unstrut-Gebiet fuhr die Gruppe dann nach Freyburg zur Rotkäppchenkellerei, wo ein prickelndes Erlebnis auf sie wartete. Nach dem Rundgang durch die Erlebniswelt war eine Erfrischung (auch alkoholfrei) willkommen. Ein Rundgang durch Musikgeschichte und Architektur im Gewandhaus beendete am letzten Tag die Leipzig-Tour.