Rom. Denn wie die Römer widrige Parksituation kreativ lösen, ist erstaunlich. Das beliebteste Modell: Der Kleinwagen parkt nicht längs, sondern quer, wird mit der Front zur Straßenmitte abgestellt. Außerdem gibt es ja in den Einmündungen genug Platz auf beiden Seiten der Straße. Noch ein sehr beliebtes Modell: Man parkt in zweiter Reihe auf einer sowieso schon schmalen Straße. Italienisch kreative gelöst…
Mit Andreas Englisch, dem Rom- und Vatikan-Insider, besichtigte die Reisegruppe unter anderem den Palazzo Colonna, im Barockstil erbaut. Er befindet sich in der 23. Generation im Privatbesitz. Der Immobilienwert wird auf 4,5 Milliarden geschätzt und es war ein Erlebnis, Andreas Englisch zuzuhören. Durch ihn wurde Geschichte lebendig. Für Reiseteilnehmerin Christa Eicke gehörten die Führungen mit ihm zum Höhepunkt der Reise. „Seine humorvolle Art, Geschichten in der Geschichte zu erzählen, haben mir sehr gefallen. Und er hat uns mit seinen Anekdoten die Zeit in der Warteschlange vor dem Petersdom verkürzt.“ Ursula Köppen aus Hessisch Oldendorf haben die Vatikanischen Museen und die Sixtinische Kapelle besonders beeindruckt. „Die Landkarten und Teppiche sind so gut erhalten, obwohl sie aus dem 16. Jahrhundert stammen. Die meisten Mosaike sind noch wesentlich älter. Die Sixtinische Kapelle mit den Fresken von Michelangelo nur mit einer überschaubaren Anzahl von Menschen zu sehen, war etwas Besonderes.“
Es gäbe noch so viel zu erwähnen, unter anderem die Papstaudienz mit dem nahbaren Papst Leo, das Colloseum, die Engelsburg, der Trevibrunnen … Fazit: Rom ist ein Gigant der Entdeckungen und verführt Reisende vielfach. Arrivederci, Roma.